WICHTIGER HINWEIS: Die IWiN-Bestimmungen haben sich im Laufe der Zeit geändert. So entspricht die Höhe der Förderung nicht dem jetzt aktuellen Stand, sondern dem Stand der tatsächlichen Antragstellung.
„Ein Unternehmer muss hungrig sein!"
Motivation und Qualifikation sind für Michael Grabig die Grundpfeiler des Erfolgs. Seine Mitarbeiter spornt er durch Prämienzahlungen und Weiterbildungen an.
„Mitarbeiter müssen heutzutage selbständig denken und handeln“, ist Michael Grabig überzeugt. „Der technische Fortschritt ist so rasant und unser Qualitätsanspruch so hoch, dass jeder Handgriff sitzen muss. Sie müssen aber auch die Übersicht über den gesamten Arbeitsablauf behalten und flexibel auf Änderungen reagieren können“, sagt der Unternehmer, der im Jahr 2000 den Schierling Karosseriefachbetrieb in Hameln übernommen hat. Zuvor war er hier ein Jahr Werkstattmeister gewesen, um sich auf die Übergabe optimal vorzubereiten. Daher konnte Grabig bereits während der Einarbeitung eine Bestandsaufnahme machen, welche Veränderungen in den Arbeitsabläufen notwendig sind, damit sein Betrieb den Anforderungen der Hersteller und Kunden auch in Zukunft gerecht werden kann.„Wir müssen uns als Betrieb ständig weiterentwickeln, und das gilt nicht nur für den Chef, sondern auch für die Beschäftigten“, erläutert Grabig.
Zunächst hatte der 43-jährige Unternehmer versucht, mit Gesprächen und internen Schulungen die 24 Mitarbeiter auf die neuen Herausforderungen einzustellen. „Damit sind wir aber nicht voran gekommen“, sagt Grabig. Deshalb suchte er extern Hilfe, und hat sich an die Personal- und Servicegesellschaft der Handwerkskammer Hannover gewandt. Nach einer eingehenden Beratung bekam er Inhouse-Schulungen in den Bereichen Teamarbeit und Unternehmensführung.
„Die Mitarbeiter haben gemerkt, dass das Unternehmen etwas in sie investiert, und haben es durch gute Mitarbeit zurückgegeben. Der Wille, bei etwas Neuem mitzumachen, ist deutlich zu spüren“, erzählt Grabig.
Um das kontinuierlich auch finanziell möglich zu machen, nutzt er das Förderprogramm „Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen (IWiN)“, das Qualifizierungsmaßnahmen mit bis zu 90 Prozent der Kosten fördert.
Aber Weiterbildung allein sichert noch keinen Wettbewerbsvorteil. Die Mitarbeiter müssen mitziehen. Das erreicht Grabig durch Mitsprache und Motivation. In Mitarbeiterversammlungen werden Entscheidungsprozesse begleitet undV erbesserungsvorschläge diskutiert. Ein Prämiensystem belohnt gute Arbeit und ist ein Ausgleich für Überstunden bei guter Auftragslage. In 2007 und 2008 konnte Grabig jeweils zweimal eine Gratifikation an die Mitarbeiter auszahlen. „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir Veränderungsprozesse in Gang setzen und weiterentwickeln“, ist sich Grabig sicher.
Text / Foto: Christine Seeger
Förderung Betriebsinhaber
Wie sinnvoll eine Fortbildung gerade für kleine Betriebe sein kann, zeigt das Beispiel von Frau Skomarowsky aus Leer.
Im Jahr 1999 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit, seitdem ist sie Inhaberin von Mido´s Boutique in Leer, einem erfolgreichen Second-Hand-Geschäft für hochwertige Kleidung. Ihre Aufgaben im Unternehmen sind dabei extremvielfältig. Warenauswahl, Verkauf und auch Marketing müssen zum Großteil von der Unternehmerin selbst geleistet werden. Unterstützt wird sie von einer Auszubildenden und einer Teilzeitkraft. Sie vertreibt ausschließlich Qualitätsware (Markenware). Diese muss allerdings auch erst beschafft und kontrolliert werden. Dafür geht sie häufig weite Wege. Die Fähigkeiten, solch eine Aufgabenfülle zu meistern, bekommt man nicht durch eine einfache Ausbildung. Erlernt hat Frau Skomarowski den Beruf der Restaurantfachfrau. "Heute sind meine Arbeitsabläufe natürlich ganz anders als zu Ausbildungszeiten", stellt die Unterenhmerin fest. In ihre Aufgaben ist sie im Laufe der Zeit "hineingewachsen", doch viele Fachkenntnisse können auch nicht durch jahrelange Erfahrungen ersetzt werden. Daher muss Frau Skomarowsky insbesondere für die Arbeit an ihren Geschäftsjahresabschlüssen externe Hilfe in Anspruch nehmen - ein Zustand, mit dem sie nicht zufrieden ist. Daher möchte sie sich in der Buchführung weiterbilden.
Noch aus einem anderen Blickwinkel sieht die Unternehmerin das Erweitern ihrer Kenntnisse. Obwohl "Mido´s Boutique" nur eine kleines Unternehmen ist, hat Frau Skomarowsky sich dazu entschlossen auszubilden. Das sieht sie als ihre Pflicht an. "Und je mehr ich selber weiß, umso mehr kann ich an meine Auszubildende weiter geben", sagt sie. Um auch in Zukunft weiterausbilden zu können (Aussetzung AVEO bis 2009) bzw. um noch mehr zuwissen , möchte sie die Ausbildereignung ablegen.
So reifte in ihr der Gedanke, sich in diesen beiden Bereichen weiter zu qualifizieren bzw. wurde sie durch ein Gespräch mit einem Berater von der Industrie - und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) auf diese Möglichkeiten/Erfordernisse hingewiesen. Das Programm IWiN bietet ihr dabei die finanzielle Unterstützung, die sie dazu braucht, um es letzendlich umzusetzen.
Weiterbildungen:
Buchführung Teil I - Kosten 104,-€
Buchführung Teil II - Kosten 125,-€
Ausbildereignung - Kosten 500,-€
Förderung:
Gesamtkosten 729€,-€
IWiN-Förderung (50%) = 364,50€
Inhaber erhalten keine Freistellungskosten. Es werden 50% der Weiterbildungskosten übernommen.
Zwei Standbeine geschickt verknüpft
Mit den Themen Sicherheit und ergonomische Möbel hat sich die Tischlerei Hoppe aus Rinteln auf ihre älter werdende Kundschaft rechtzeitig eingestellt.
„Wir fertigen Möbel nach Wunsch und suchen nicht die Kunden zu unseren fertigen Möbeln“, erklärt Jürgen Hoppe, Tischlermeister in Engern bei Rinteln. Das beziehe sich nicht nur auf die Zielgruppe Senioren, auch Eltern mit kleinen Kindern oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, wie es beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall der Fall ist, bräuchten speziell für sie angepasste Betten oder Küchen mit hohen Arbeitsplatten. Für solche Kunden mit ganz eigenen Ansprüchen schafft Hoppe individuelle Lösungen.
Der zweite Schwerpunkt in der Tischlerei Hoppe entwickelte sich aus einem starken persönlichen Interesse des Unternehmers: die Sicherheits- und Schließtechnik. Auf diesem Gebiet hat sich Hoppe in mehreren Fortbildungen auf den neuesten Stand gebracht, so dass seine Tischlerei seit einem Jahr Fachbetrieb für Gebäudesicherheit ist. Diese Zertifizierung haben außer ihm nur noch neun andere Betriebe in Niedersachsen. Zusätzlich steht die Tischlerei auf der Betriebsliste des Landeskriminalamtes, in die nur solche Betriebe aufgenommen werden, die besondere Kenntnisse bei der Nachrüstung von einbruchsicheren Fenstern und Türen besitzen. Dafür hat Jürgen Hoppe bei Schossherstellern gelernt, wie zusätzliche Sicherungen unauffällig in Tür- und Fensterrahmen untergebracht werden können und erfuhr in Schulungen von Mitarbeitern des Landeskriminalamtes, wie man sich darüber hinaus gegen Einbrecher schützen kann.
Auf beiden Gebieten haben sich Hoppe und sein Team umfassend weiterbilden lassen. Damit ein kleiner Handwerksbetrieb mit vier Mitarbeitern das auch finanzieren kann, hat Hoppe die IWIN-Förderung des Landes Niedersachsen und der EU in Anspruch genommen. „Gerade für den Einstieg in ein Thema ist diese Förderung optimal“, erläutert Hoppe. Allein im Jahr 2007 haben vier Beschäftigte insgesamt acht Seminare und Lehrgänge besucht.
Dass beide Schwerpunkte sich sehr gut ergänzen, da ältere Menschen nicht nur andere Ansprüche an ihre Möbeln haben, sondern auch ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis, hat der 38-jährige Tischlermeister erst in der Praxis so richtig realisiert. „Mittlerweile haben wir uns in allen Belangen auf die 50plus-Generation eingestellt: Vom eigens zugeschnittenen Produktangebot über die spezielle Beratungsleistung bis hin zur zielgruppengerechten Werbung. Das wissen unsere Kunden zu schätzen“, sagt Hoppe.
Thema Bauen für Senioren: Seminare und Beratung gibt es beim Zentrum für Umweltschutz, Frank-Peter Ahlers, Tel. (05 11) 3 48 59 - 97.
Kompakt:
Markt sichern: Eine kleine Tischlerei auf dem Lande muss sich, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, durch besondere Angebote von den Mitbewerbern absetzen.
Schwerpunkte finden: Tischlermeister Jürgen Hoppe hat spezielle Zielgruppen im Visier, die bereit sind, für (Lebens-)Qualität einen angemessenen Preis zu bezahlen
Fusion
Es ist schwierig, Thomas Krömer telefonisch zu erreichen, um einenTermin abzumachen. Das ist allerdings kein Wunder, denn der Kfz-Meisterist viel unterwegs. Im Jahr 2001 haben drei alteingesessene Autohäuserin Gehrden, Stadthagen und Bückeburg fusioniert, "was VW als Herstellersehr unterstützt hat und aus unternehmerischer Sicht auch notwendigwar", sagt Krömer. Seitdem sind noch drei weitere Betriebsstätten in Rinteln und Hessisch Oldendorf dazu gekommen, die von Krömer und dem zweiten Geschäftführer, Reiner Hase, zu einer Unternehmensgruppe zusammengeschweißt werden.
"Das ist nicht von heute auf morgen zu schaffen", betont Krömer, der "nebenbei" auch das Amt des Kreishandwerksmeistersin Schaumburg ausfüllt. "Wir sind auf dem Weg, eine gemeinsame Unternehmensphilosophie zu entwickeln, wollen die Kosten verschlanken, indem wir z. B. den Vertrieb und die Beschaffung zentralisieren und wollen noch weitere Synergien erreichen", erläutert Krömer.
In der Automobilbranche herrscht ein starkerVerdrängungswettbewerb, daher will und muss Krömer ein weiteres wichtiges Ziel erreichen: neue Märkte erschließen. "Wir machen unsere Mitarbeiter fit, was alternative Antriebe angeht. Wir sind davon überzeugt, dass sich eine Umrüstung auf Flüssiggas lohnt, und wollend as unseren Kunden in Zukunft verstärkt anbieten. Dass dieSteuerbefreiung von Flüssiggas jetzt bis 2018 ausgedehnt wurde, passt genau in unser Konzept", erzählt Krömer. Eine Gastankstelle hat er in Bückeburg schon eröffnet. Darüber hinaus will der 40-jährigeKfz-Meister mehr in die Karosseriereparatur einsteigen. Hier wurden Mitarbeiter auf dem Gebiet "Smart Repair" geschult. Die günstige angebotene Reparatur von kleinen Kratzern und Beulen soll neue Kundenanlocken.
Wenn neue Aufgabengebiete dazu kommen, müssen die Mitarbeiter selbstverständlich nicht nur technisch geschult, sondern auch in den laufenden Prozess mit eingebunden werden. So wurden einige MitarbeiterInnen durch Seminare auf die Veränderungen und neuen Geschäftsfelder eingestimmt.
Die Schulung der Mitarbeiter in diesen verschiedenen Bereichen war finanziell nur möglich, weil Krömer die Förderung des Landes Niedersachsen für Individuelle Weiterbildung in kleinen undmittleren Unternehmen (IWiN) in Anspruch genommen hat. Über die Anlaufstelle im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskamme rHannover kamen der Anstoß und die Beratung, was über IWiN alles möglich ist.
"Ohne viel Bürokratie und mit hohem Einsatz haben die Mitarbeiter der Projekt- und Servicegesellschaft der Handwerkskammer uns weitergeholfen. Dafür gebührt ihnen ein großes Lob. Ich empfehle allen Handwerksbetrieben, hier eine Beratung in Anspruch zu nehmen."
Auf einen Blick:
Problemstellung: Durch Fusion und Übernahmen entstandene Unternehmensgruppe in der Kfz-Branche muss sich neu aufstellen.
Strategie:Die Geschäftsführer suchen nach neuen Geschäftsfeldern und Synergieeffekten. Dafür müssen in erster Linie die Mitarbeiter weitergebildet werden.
Unterstützung leistet dabei das von der EU und dem Land Niedersachsen getragene Weiterbildungsförderprogramm IWiN.
Regionale Anlaufstelle für IWiN: Projekt- und Servicegesellschaft mbH, Tel. (0 51 31) 70 07 - 771
Weiterbildung ist unverzichtbar
Viele kleine und mittlere Betriebe können sich eine strukturierte und kontinuierliche Qualifizierung ihrer Mitarbeiternicht leisten. Das von der EU und dem Land Niedersachsen getragene Weiterbildungsförderprogramm IWiN unterstützt niedersächsische Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter den Anforderungen des Marktes entsprechend zu qualifizieren. Die Schaper Notstrom- und BHKW-TechnikGmbH nutzt IWiN, um einige seiner Mitarbeiter in der Elektrotechnik fit zu machen.
"Als wir über die Handwerkskammer Hannover im letzten Jahr vom Programm IWiN (Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen) gehört haben, trafen die Möglichkeiten dieser Weiterbildungsförderung bei uns genau ins Schwarze", berichtet Dietmar Schaper, der zusammen mit seinem Bruder Rainer und seinem Vater Friedrich das über 100 Jahre alte Familienunternehmen in Hannover leitet.
Seit über 50 Jahren installiert und wartet Schaper Notstromaggregate für Krankenhäuser, Energieversorger und große Industriebetriebe, seit den 90er Jahren auch mit allen dazu gehörenden Planungsleistungen. "Die Regelung und Überwachung der antreibenden Motoren funktioniert aber mit immer mehr Elektronik", erzählt Schaper. "Daher müssen unsere Mitarbeiter mit dem Wandel der Technik immerSchritt halten. Die Weiterbildungen dafür sind sehr zeit- undkostenintensiv."
Die Firma Schaper muss ohnehin viel in neue Mitarbeiter investieren, da für ihre Aufgabengebiete spezielles Wissen erforderlich ist. Seit neustem warten sie nicht nur Blockkraftheizwerke, sondern bieten auch Neuanlagen an. "Dafür brauchen wir hoch qualifizierte Leute, die wir nach der Einstellung zumSpezialisten heranbilden", sagt der 35-jährige Betriebsinhaber.
Daher kam das IWiN-Förderprogramm als Finanzspritzein schwierigen Zeiten gerade richtig. Aber nicht nur die Förderung war ein Volltreffer, auch das Weiterbildungsangebot im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover hielt die richtige Maßnahme bereit. So konnten mit IWiN zwei Mitarbeiter zur Elektrofachkaft weitergebildet werden. Dass die technische Entwicklung nicht still steht, macht auch die Tatsache deutlich, dass die beiden Brüder gerade einen zusätzlichen Ingenieur eingestellt haben, der sich um den Schwerpunkt regenerative Energien kümmern soll.
"Weiterbildung ist bei unserer schnelllebigen Technik unverzichbar und der Kostendruck durch die großen Kunden wieE nergieversorgungsunternehmen ist enorm. Deshalb sind wir froh, dass IWiN seinen Teil zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beiträgt",erläutert Schaper.
(copyright Handwerkskammer Hannover, see, 19.01.2006)
Die Firma Schaper findet sich im Internet unter www.schaper24.de
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im Tischlerhandwerk
Ein Tischlereibetrieb, der u. a. Küchenmöbel produziert und diese auch beim Kunden aufstellt, möchte seinen Kunden künftig alle Dienstleistungen aus einer Hand anbieten, d. h. von der Planung bis zum Aufbau und Anschluss der Küche.
Bisher musste z. B. der Elektroherd-Anschluss von einem Elektrofachbetrieb vorgenommen werden, da nur dieser aufgrund der erforderlichen Kenntnisse und entsprechender Bestimmungen dazu befugt war. Für den Kunden bedeutete dies unter Umständen, dass die Küche wegen der fehlenden Anschlüsse noch nicht sofort benutzbar war.
Das Angebot dieser zusätzlichen Dienstleistung macht es erforderlich, dass einer der Mitarbeiter an einer Fortbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im Tischlerhandwerk teilnimmt. Dafür kommt ein Lehrgang des Berufsförderungszentrums der regionalen Handwerkskammer in Betracht, der 80 Unterrichtsstunden (entsprechend 60Zeitstunden) umfasst und mit einer Prüfung abschließt. Ein Mitarbeiter soll am Lehrgang teilnehmen und dafür bei Fortzahlung des Lohnes für die Dauer von 60 Stunden freigestellt werden.
Antragstellung
DerBetriebsinhaber wendet sich an eine Regionale Anlaufstelle und wird beraten. Vor Beginn des Lehrgangs schickt er einen vollständig ausgefüllten Antrag auf Förderung an die Regionale Anlaufstelle.
Im Antrag werden u. a. Angaben zum Lehrgang (Inhalte, Dauer, Kosten) und Qualifikationsabschluss gemacht. Die Notwendigkeit der Qualifizierung für den Betrieb (Beitrag zum Strukturwandel) und für den Mitarbeiter (Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses) wird vom Betriebsinhaber folgendermaßen begründet:
"Mit der Weiterbildung unseres Mitarbeiters zur Elektrofachkraft für festgelegteTätigkeiten im Tischlerhandwerk nach § 2 Abs. 3 VBG 4 ist es unserem Betrieb künftig möglich, dem Kundenwunsch entsprechend alle Dienstleistungen fachgerecht aus einer Hand anzubieten. Wir könnend amit unser Serviceangebot um das des fachgerechten Anschlusses der Elektrogeräte beim Kunden ergänzen und kommen so den im Laufe der Zeit gewandelten Kundenwünschen entgegen. Durch die Weiterbildung erweitert Herr M. seine beruflichen Fachkenntnisse und bringt sie zur Ergänzung unseres Dienstleistungsangebotes ein."
Förderung
Nach Genehmigung des Antrags kann das Unternehmen mit einer Erstattungvon 600,00 € rechnen.
Der Betrag wird nach Abschluss des Lehrgangs und Vorlage derOriginalrechnung und einer Kopie der Teilnahmebescheinigung von derRegionalen Anlaufstelle erstattet.